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Auf eine knapp tausendjährige Geschichte blickt Schloss Dyck mittlerweile zurück. Nach neun Jahrhunderten in Familienbesitz wird das Wasserschloss, eine der bedeutendsten Anlagen des Rheinlandes, seit 1999 von einer Stiftung für Gartenkunst und Landschaft Kultur geführt. Der 53 Hektar große Park wurde im Geiste der Aufklärung als früher englischer Landschaftsgarten angelegt. Der Barockgarten aus dem 18. Jahrhundert wurde damit aufgegeben. Schlossherr Fürst Josef zu Salm-Reifferscheidt-Dyck, selbst passionierter Botaniker, beauftragte den schottischen Gartenarchitekten Thomas Blaikie mit der Gestaltung. Aber auch die bedeutenden Gartenarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe und Peter Joseph Lenne wurden beteilgt.

In der neueren Zeit entstand der Plan, die hervorragend restrukturierten Gärten der Landesgartenschau EUROGA 2002plus auch weiterhin zusammenzufassen und zu präsentieren. Er wurde 2004 realisiert. Seitdem ist Schloss Dyck Gründungsmitglied und Sitz des Trägervereins der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas.

2005 wurde in Schloss Dyck ein internationales Institut für Gartenkunst und Landschaftskultur gegründet. 2006 erfolgte die Erweitering des Europäischen Gartennetzwerkes EGHN (European Garden Heritage Network).

Besonderheit
Der Artenreichtum im Park von Schloss Dyck ist europaweit einzigartig – unter anderen sind dort Rieseneibe, Mammutbaum und Sumpfzypresse zu bewundern. Die Stiftung Schloss Dyck ist als Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur eine in Nordrhein-Westfalen einmalige Institution, die die historischen Gärten und Kulturlandschaften mit aktuellen Themen der Landschaftskultur und des Städtebaus erlebbar miteinander verbindet.

Fotos: Stiftung Schloss Dyck, Wikipedia

Zur Webseite

Informationen
Typ
Barocker Terrassengarten, Blumen-/Nutzgarten, Klostergarten, Kräutergarten

Besteht seit
1835 als Landschaftsgarten, davor Barockgarten

Adresse
Dycker Straße
41363 Jüchen

Zugang
Tagesticket 9 Euro, verschiedene Ermäßigungen