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Inmitten eines um 1830 von Maximilian Friedrich Weyhe entworfenen, rund acht Hektar großen Landschaftsparks liegt, umgeben von Wassergräben, das Museum Burg Linn.

Wie eine Bühne stellt die zurückhaltende sternförmige Parkanlage auf der alten Befestigungsanlage die trutzige Architektur der mittelalterlichen Hauptburg heraus, die zugleich zu einem Stück romantischer Staffage des Parks wird. Die alte Burg Linn, 1299 erstmals urkundlich erwähnt, 1702 zu großen Teilen zerstört, ist heute Museum. Sie ruht umflutet von Wassergräben auf einer kleinen Anhöhe (Motte). Für die Krefelder Seidenhändlerfamilie de Greiff entwarf der rheinische Gartenkünstler Maximilian Friedrich Weyhe (1775 bis 1846) um 1830 den Burgpark Linn im Stil eines englischen Landschaftsparks. Weite Rasenflächen wechseln sich mit geschlossenen Gehölzpflanzungen ab. Solitärbäume und Baumgruppen wurden gezielt herausgestellt, das bewusst eingesetzte Farbspiel der Bäume ist heute noch zu allen Jahreszeiten ein Erlebnis. Die ehemaligen Bollwerke formte Weyhe zu lindenbestandenen Aussichtshügeln um, die den Blick auf die Burg und die angrenzende Landschaft lenken und zum Verweilen einladen. Die Gestaltung des umgebenden Parks gilt als herausragend, er wurde 2004/2005 in die Touristikstraße „Gartenkunst zwischen Rhein und Maas“ aufgenommen.

Besonderheit
In unmittelbarer Nähe zur Burg befindet sich das auf den bedeutenden Universalgelehrten und Heimatforscher Albert Steeger zurückgehende „Niederrheinische Landschaftsmuseum“ des Museumszentrums Burg Linn, dessen Fundus beständig durch Ausgrabungen in der niederrheinischen Umgebung erweitert wird.

Fotos: Markus Walber/GNU-Lizenz; Kai11/GNU-Lizenz (Wikipedia); Stadt Krefeld

Zur Webseite

Informationen

Typ
Englischer Landschaftspark

Besteht seit
1299 erstmals urkundlich erwähnt, 1830 durch M. F. Weyhe umgestaltet, 2001 umfassend restauriert

Adresse
Museum Burg Linn
Rheinbabenstraße 85
47809 Krefeld

Zugang
Öffentlich zugängliche Anlage